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Regeländerungen ab der Saison 2019/2020

Auf der Seite des DSV sind folgende Änderungen zu lesen:

(http://www.dsv.de/fileadmin/dsv/documents/wasserball/Info_Regelaenderungen.pdf)

 

1. Änderung der Angriffszeit

Grundsätzlich bleibt die Angriffszeit bei 30 Sekunden. Allerdings beträgt die Angriffszeit nach Torschuss, Eckball und/oder Ausschluss nur noch 20 Sekunden.

Auswirkung: Bei einer elektronischen Zeitanlage muss die Möglichkeit geschaffen werden, die Angriffszeit auch auf 20 Sekunden zurückzusetzen. Hierzu muss je nach Art der Anlage ein 2. Knopf/Button eingebaut werden oder wenn dieser bereits vorhanden/unbesetzt ist, zumindest mit der kürzeren Angriffszeit hinterlegt werden.

 

2. Änderung 5-Meterraum auf 6 Meter

Aus dem 5-Meterraum wird ein 6-Meterraum. Außerhalb der 6 Meter darf auch weiterhin ein Freiwurf direkt auf das Tor erfolgen. Die Ausführung eines Strafwurfes bleibt weiterhin bei 5 Metern.

Auswirkung: Die gelbe Markierung bei einem schwimmenden Spielfeld muss um einen Meter auf 6 Meter verlängert werden. Feste Kennzeichnungen in und am Schwimmbecken müssen ebenfalls angepasst werden. Es muss eine rote Kennzeichnung des 5-Meterpunktes geben.

 

3. Pausenzeit

Aktuell beträgt die Pausenzeit zwischen dem 2. und 3. Viertel fünf Minuten. Diese Pausenzeit verringert sich auf 3 Minuten. Alle weiteren Pausenzeiten bleiben unverändert bei 2 Minuten.

Auswirkung:Elektronische Zeitanlagen müssen, wenn dies nicht manuell geändert werden kann, dauerhaft umprogrammiert werden.

 

4. Auszeit

Jeder Mannschaft stehen nur noch 2 Auszeiten pro Spiel zur Verfügung. Dafür dürfen diese nun beliebig verteilt genommen werden, außer vor einem Strafwurf. Dieses ist nicht mehr zulässig.

 

5. Torwart

Der Torwart darf über die Mittellinie hinaus schwimmen und dort am Spiel teilnehmen.Er darf nun auch am Strafwurfwerfen teilnehmen.

 

6. Strafwurffehler

Wenn ein angreifender Spieler im 6m-Raum von hinten behindert wird, während er zum Tor gedreht ist, muss auf Strafwurf entschieden werden. Dies gilt auch, wenn der Angreifer den Ball auf der Hand hat. Ausnahme, der Verteidiger berührt ausschließlich den Ball.Hierzu wird es noch eine Auslegung und Anwendungshinweise geben!

 

7. Freiwurf

Ein Freiwurf muss von dem Ort des Balls ausgeführt werden, außer dieser befindet sich im 2m-Raum.

 

8. Torgewinn

Ein Tor kann nun auch erzielt werden, wenn ein Freiwurf außerhalb 6m oder ein Eckwurf vom ausführende Spieler direkt ausgeführt wird, dieser den Wurf antäuscht oder zunächst mit dem Ball schwimmt.Hierzu wird es noch eine Auslegung und Anwendungshinweise geben!

 

Quelle: Info_Regeländerung des DSV

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Regel

Spielzeit:
Das Spiel ist in 4 Viertel unterteilt, wobei jedes Viertel 8 Minuten reine Spielzeit dauert. Reine Spielzeit bedeutet, daß nach jeder Spielunterbrechung durch einen der Schiedsrichter die Uhr solange angehalten wird, bis dieser das Spiel wieder freigibt. Jede Mannschaft hat die Möglichkeit bis zu max. 2 Auszeiten pro Spiel zu verlangen. Jede Auszeit dauert 1 Minute. Es kann immer nur die im Ball befindliche Mannschaft eine Auszeit verlangen.

Auswechseln:
Ein Spieler kann jederzeit ausgewechselt werden. Wenn das Spiel steht kann sofort gewechselt werden (nach Tor, in den Pausen, bei Auszeit), während des laufenden Spieles muss sich der Spieler in den Auswechselraum begeben und dort "per Handschlag" an seinen Mitspieler übergeben. Es darf beliebig oft ausgewechselt werden.

Ballführung:
Der Ball darf von den Feldspielern zu keiner Zeit (außer bei ruhendem Spiel) mit zwei Händen berührt werden. Der Torwart darf den Ball in beide Hände zu nehmen. Alle anderen Körperteile dürfen bei Belieben von allen Spielern in beliebiger Anzahl und Reihenfolge an den Ball gebracht werden.

Angriffszeit:
Jede Mannschaft hat pro Angriff 30 Sekunden reine Spielzeit zur Verfügung. Das heißt, ab dem Moment, in dem die Mannschaft in Ballbesitz kommt, muss innerhalb der nächsten 30 Sekunden ein Torschuss erfolgt sein. Ist dies geschehen und kommt die gleiche Mannschaft wieder in Ballbesitz (durch Abpraller an der Latte oder Eckball), so bekommt sie neue 20 Sekunden Angriffszeit. Auch bei einer Herausstellung eines Verteidigers bekommen die Angreifer neue 20 Sekunden. Erfolgt während der 30 Sekunden kein Torschuss, wird auf Zeitspiel erkannt (ertönen der 30 Sek.-Uhr bzw. 3 maliger Pfiff vom Kampfgericht) und der Gegner erhält den Ball.

Fouls:
Hier gilt generell: Foul ist, wenn einer der Schiedsrichter pfeift. Diese haben jedoch normalerweise einige Regeln zu beachten: Es gibt leichte und schwere Fouls. Bei leichten Vergehen wird dem gefoulten Spieler ein Freiwurf zugesprochen. Dieser muss auf Höhe der (gedachten Quer-) Linie oder dahinter ausgeführt werden, auf der das Foul passiert ist. Wird das leichte Foul vor der 5m - Linie begangen, kann der gefoulte Spieler sofort aufs Tor schießen. Bei schweren Fouls bekommt der foulende Spieler eine Zeitstrafe. Diese Zeitstrafe beträgt 20 Sekunden reine Spielzeit, während der sich der Spieler im Auswechselraum hinter der eigenen Torauslinie (im Wasser) aufzuhalten hat. Wird ein schweres Foul zwischen der 5m-Linie und dem Tor begangen, so gibt es einen Strafwurf. In diesem Fall wird von der 5m-Linie aus das Duell Torwart gegen Feldspieler gestartet.

Leichte Fouls:
Als leichte Fehler werden unter anderem folgende Vergehen geahndet: Am Beckenrand festhalten; mit der Faust nach dem Ball schlagen (Ausnahme: Torwart); vom Boden abspringen (Ausnahme: Torwart); einen Gegner behindern, der den Ball nicht in der Hand hält; den Ball unter die Wasseroberfläche drücken; Zeitspiel... und noch einige mehr oder weniger wichtige Fälle, die der Schiedsrichter zu erkennen hat (s.o: Foul ist, wenn der Schiedsrichter pfeift).

Schwere Fouls:
Wenn die Spieler es etwas übertreiben, kann der Schiedsrichter auf ein schweres Foul entscheiden und den Spieler für 20 Sekunden hinausstellen. Ein solcher Übertreibungsfall - auch Ausschlussfehler genannt - liegt zum Beispiel in folgenden Fällen vor: Ein Spieler begeht während der so genannten "toten Zeit" (dies ist die Zeit nach einem Pfiff des Schiedsrichters, in der die Uhren angehalten wurden und das Spiel noch nicht wieder fortgesetzt wurde.) ein leichtes Foul; einen Gegner, der nicht in Ballbesitz ist, festhalten oder untertauchen; einen Gegenspieler treten, schlagen oder beißen; dem Gegner Wasser ins Gesicht spritzen und Ihm so die Sicht nehmen; nach einer Hinausstellung falsch ins Spiel zurückkehren, wird der Spieler hinaus gestellt (siehe "Hinausstellung").

Schwerere Fouls:
Ist ein Schiedsrichter der Meinung, dass ein noch schwereres Foul vorliegt, so kann er den betroffenen Spieler für das gesamte Spiel hinausstellen. Diese Hinausstellung kann "mit Ersatz" oder "ohne Ersatz" ausgesprochen werden. Im Falle eines brutalen Fouls wird der Spieler des Wassers verwiesen und die Mannschaft muss für 4 Minuten mit einem Spieler weniger auskommen bevor die Mannschaft wieder komplett spielen darf. Der hinaus gestellte Spieler darf allerdings nicht mehr am Spiel teilnehmen. Wurde die Rausstellung "mit Ersatz" ausgesprochen, was i. A. im Falle der Schiedsrichterbeleidigung vorliegt, so kann nach der üblichen Zeit von 20 Sekunden reiner Spielzeit ein anderer Spieler an Stelle des Täters eingesetzt werden.

Hinausstellung:
Wurde ein Spieler hinausgestellt, so muss er sich direkt zur eigenen Torauslinie auf der gegenüberliegenden Seite des Kampfgerichtes begeben. Das heißt: Der Spieler hat vom Ort des Fouls umgehend zum Platz neben dem Tor (außerhalb der u. U. vorhandenen Spielfeldumrandung) zu schwimmen und darf dabei nicht mehr ins Spiel eingreifen oder einen Gegner irgendwie behindern. Auch wenn es vielleicht schneller wäre, das Wasser darf hierzu nicht verlassen werden. Ist der Spieler am Ort der Strafabsitzung angekommen, so hat er zu warten. Es gibt 3 Möglichkeiten, wann er wieder ins Spiel zurückkehren darf, je nachdem, was eher eintrifft. Dies sind: Der Gegner wirft ein Tor, die 20 Sekunden sind abgelaufen (das Kampfgericht zeigt dies durch Schwenken einer Fahne an, welche die gleiche Farbe hat wie das Käppchen des Spielers) oder der Angriff des Gegner wurde gestoppt und der Schiedsrichter gibt dem Spieler ein Handzeichen, das Spiel wieder aufzunehmen.

Beim Wiedereintritt ins Spiel, darf sich der eintretende Spieler (während der Wartezeit kann der Hinausgestellte durch einen Auswechselspieler ersetzt werden) nicht am Beckenrand oder am Boden abstoßen und darf sich auch nicht an der Spielfeldumrandung festhalten. Wurde ein und derselbe Spieler zum dritten Mal während einer Partie des Feldes verwiesen (auch die Verursachung eines 5m-Strafwurfes wird wie ein Feldverweis im Protokoll vermerkt), so darf er in diesem Spiel nicht mehr eingesetzt werden (das Kampfgericht schwenkt eine rote Fahne, was aber nichts mit den Torleuten zu tun hat). Dann allerdings darf, wie bei der "Hinausstellung mit Ersatz", ein Auswechselspieler an seinen Platz treten.

Abseits:
Ja, auch hier gibt es so etwas ähnliches wie beim Spiel FUSSBALL, allerdings ist es nur halb so kompliziert: Der angreifenden Mannschaft ist es untersagt, Spieler in dem Raum zu platzieren, der zwischen der Torlinie und der gedachten Querlinie, die sich 2m in Richtung Mitte befindet. Dies darf aber dann geschehen, wenn ein anderer Spieler der angreifenden Mannschaft bereits mit dem Ball innerhalb des Raumes ist, der sich zwischen der Torlinie und der oben genannten gedachten Querlinie befindet. Alles klar? Mit anderen Worten: Ist der Ball nicht innerhalb des 2m-Raums, darf kein Angreifer die 2m-Linie überschreiten. Solange der Ball innerhalb des 2m-Raumes ist, dürfen sich auch angreifende Spieler dort aufhalten (allerdings hinter der "Balllinie").

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