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Turnier in Montreux

Veteranen-Turnier in Montreux!

Schon die Planung hatte sich gut angehört - Ein Wochenende in der Schweiz´, am schönen Genfer See - in der Stadt wo das Berühmte "Jazz-Festival“ stattfindet.

Nachdem wir auf verschiedenen Wegen ans Ziel kommen wollten, Uli aus beruflichen Gründen im Laufe der Woche schon angereist, Achim, Volker, Jörg, Michael, Heinz und Daniel ab morgens um fünf mit dem Auto, und Findi, Udo und Bernd mit dem Flieger.
Nachdem Achim also auf dem ganzen Hinweg nicht nur den Verkehr gemeistert hatte, sondern ein ständiges Gebrabbel von der letzten Bank im Bus ertragen musste, kamen wir doch heil und gesund in die Schweiz. Dort wurde sofort ins Hotel eingecheckt, und wir haben sehr schnell gemerkt, dass die Schweizer deutlich schneller sind, als die Politessen anderswo, denn beinahe hätten wir auch noch ein Knöllchen bezahlen müssen.
Den ersten Schock also überstanden, haben wir bei schlechtem Wetter erst mal eine leckere Pizzeria aufgesucht, um uns etwas zu stärken und unsere Strategie für unsere Siege festzulegen. Nachdem das restliche Team auch im Hotel angekommen war, ging es erstmal auf leichte Erkundungstour, da der Regen auch mittlerweile aufgehört hatte. Eine gemütliche Runde durch Montreux, an der Uferpromenade lang bis zur Freddy Mercury-Statue, und dann an MCD vorbei bis ins mittlerweile legendären "ADAM´s Pub", wo wir dann

Freddy Mercury Statue Strategie Spiel 2 Spiel 3

allen erzählt haben, wie gut wir motiviert sind und unsere Strategie noch weiter vertiefen konnten.
Nach längerer Diskussion waren wir dann alle bereit alles zu geben und auf dem großen Becken alle nieder zu schwimmen, die uns ins Gehege kommen wollen. Nach kurzer Klärung des Busfahrplans auf dem weg ins Hotel haben wir dann die schreckliche Nachricht erhalten: "Wir spielen auf einem kleinen Becken, und der ganze Spielplan ist auch umgeschmissen worden".

Ein Schock durchzog alle Gesichter und unsere Strategie, die uns so viel Geduld und Getränke gekostet haben war mit einem mal über den Haufen geschmissen.
Total von der Rolle ging es dann schnell in die öffentlichen Verkehrsmittel und  zum Schwimmbad, was gleich neben dem Firmensitz von Nestlé direkt am Genfer See lag. Wir kamen also ins Bad und hatten das erste Spiel gleich gegen die Heimmannschaft in einem Becken, das dem Begriff „kleines Spielfeld“ alle Ehre machte (25m/4Bahnen).
Nachdem wir dann nach einem grandiosen Spiel eine knappe Niederlage einstecken mussten, konnten wir uns bei einer guten Verpflegung der Jugend der Gastmannschaft im Schwimmbad ganz in Ruhe alle weiteren Abendspiele anschauen, bevor wir uns dann in das Nachtleben von Montreux schmeißen wollten.
Wir sind also wieder in diesen legendären Pub, und haben festgestellt, das auch abends dort die Musik immer noch aus der Konserve kam und auch die Karaoke-Maschine nur darum stand. Nach einer gewissen Zeit ist dann unser Bernd mal erforschen gegangen, wo wir denn noch anders hingehen könnten. Und nach längeren Diskussionen und die Einführung von Michelle in das Mönchengladbacher Nachtleben, sind wir ins Kasino gewandert, also genau einmal über die Strasse, wo wir dann noch einen letzten Absacker zu uns genommen haben.
Pünktlich zum Frühstück waren dann auch alle wieder fit und es konnte wieder neuen Mutes die weiteren Spiele in angriff genommen werden. Nach zwei weiteren anstrengenden Spielen haben wir dann endlich eine längere Pause gehabt, um dann in der zweiten Gruppe die weiteren Plätze ausgespielt haben.
Wir haben es uns aber nicht nehmen lassen, noch den kulturellen Ortsteil Vevey zu durchkämmen und den schönen Genfer See zu genießen.
Beim gemeinsamen Abendessen aller Mannschaften wurden dann auch die Siegerehrungen durchgeführt, und wir konnten verbuchen, das wir unsere Gruppe als Sieger verlassen haben, also insgesamt fünfter geworden sind. Im Anschluss ging es dann mit einer großen Gruppe, von verschiedenen Mannschaften zum Stadtfest nach Montreux wo sich die Gruppe nach und nach immer weiter dezimierte.
Mit einem letzen Frühschoppen im Hafen ging dann langsam ein schönes Wochenende zu ende, und nach einer anstrengenden Rückfahrt kamen wir am frühen Abend wieder in Mönchengladbach an.

Resultat: Es war ein schönes, anstrengendes Turnier mit einem wahnsinnigen Ausblick auf die Landschaft und man sollte dieses Turnier immer mal wieder genießen! Der fünfte Platz bei  einem starken Starterfeld ist durchaus gut!

Montreux bei Tag Montreux bei Nacht
DV



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